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            <title>Universitätsklinikum Erlangen Newsfeed</title>
            <link>https://www.uk-erlangen.de/</link>
            <description>Aktuelles und Neuigkeiten vom Universitätsklinikum Erlangen.</description>
            <language>en-gb</language>
            
                <copyright>Universitätsklinikum Erlangen</copyright>
            
            
            <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 21:51:15 +0100</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 28 Oct 2026 21:51:15 +0100</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 14:05:10 +0100</pubDate>
                        <title>Ausgezeichnete Krebsforschung am Uniklinikum Erlangen</title>
                        <link>https://www.tumorzentrum.uk-erlangen.de/aktuelles/nachrichten/detail/ausgezeichnete-krebsforschung-am-uniklinikum-erlangen/</link>
                        <description>Zwei Forschungsarbeiten aus dem Uniklinikum Erlangen eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung von chronischer lymphatischer Leukämie sowie von Lebermetastasen und wurden dafür jetzt mit dem Publication Award 2026 des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) ausgezeichnet. PD Dr. Gloria Lutzny-Geier, Leiterin der Arbeits-gruppe Mikroenvironment der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie, und Dr. Laura Wormser, Wissenschaftlerin der Medizinischen Klinik 1 – Gast-roenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, liefern in ihren herausragenden Publikati-onen wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung zukünftiger Krebstherapien.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Herausragende Forschung ist die Grundlage für neue Perspektiven in der Krebsmedizin“, betonte Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung/BZKF, in seiner Begrüßung: „Mit dem Publication Award würdigen wir wissenschaftliche Leistungen, die unser Verständnis von Krebserkrankungen erweitern und langfristig dazu beitragen, die Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten zu verbessern.“</p>
<h3><span>CAR-T-Zell-Therapie: das Tumormikromilieu gezielt beeinflussen</span></h3>
<p class="text-justify">Die CAR-T-Zell-Therapie ermöglicht es, Immunzellen gezielt gegen Krebszellen einzusetzen. Damit hat sie die Behandlung bestimmter Leukämien grundlegend verändert. Bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) ist die CAR-T-Zell-Therapie jedoch weniger wirksam als bei akuter lymphatischer Leukämie (ALL) – die Ursachen dafür sind bislang noch nicht vollständig verstanden. PD Dr. Gloria Lutzny-Geier untersuchte deshalb in ihrer prämierten Forschungsarbeit, welche Rolle die unmittelbare Umgebung der Tumorzellen spielt: Mittels eines patientennahen dreidimensionalen Zellkulturmodells konnte ihr Forschungsteam in der Medizin 5 des Uniklinikums Erlangen etwa zeigen, dass CAR-T-Zellen bei CLL in ihrer Funktion eingeschränkt sind. Gleichzeitig identifizierten die Forschenden zwei Signalwege als mögliche therapeutische Angriffspunkte. Deren gezielte Beeinflussung konnte in Untersuchungen die Aktivität der Immunzellen und damit die Wirksamkeit gegenüber Leukämiezellen verbessern. Diese Ergebnisse liefern wichtige Ansatzpunkte, um CAR-T-Zell-Therapien künftig gezielter und wirksamer einzusetzen.</p>
<h3><span>RNAi-Therapie: innovative Behandlung gegen Lebermetastasen</span></h3>
<p>Metastasen sind eine der größten Herausforderungen in der Krebsmedizin. Die prämierte Forschungsarbeit von Dr. Laura Wormser und dem Team der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Dr. Peter Dietrich untersuchte in der Medizin 1 des Uniklinikums Erlangen, wie die direkte Umgebung der Leber die Ansiedelung von Tumorzellen beeinflusst. Das Forschungsteam identifizierte ein von der Leber produziertes Eiweißmolekül als wichtigen Faktor, der Tumorzellen in die Lebernische lockt und das Wachstum von Metastasen begünstigt. In experimentellen Untersuchungen führte die gezielte Hemmung dieses Signalwegs mittels RNA-Interferenz (RNAi) zu einer deutlichen Verringerung der Lebermetastasen. Auf Grundlage der Ergebnisse wurde bereits ein RNAi-Therapieansatz entwickelt und zum Patent angemeldet. Die weitere Entwicklung erfolgt derzeit in präklinischen Studien. Langfristig kann dieser Ansatz neue Möglichkeiten eröffnen, der Entstehung und dem Fortschreiten von Lebermetastasen entgegenzuwirken.</p>
<h3><span>BZKF förderte exzellente Forschung</span></h3>
<p class="text-justify">Im Bayerischen Zentrum für Krebsforschung vereinigen sich die sechs bayerischen Universitätskliniken Augsburg, Erlangen, München (LMU Klinikum und TUM Klinikum), Regensburg und Würzburg sowie die ihnen zugeordneten Comprehensive Cancer Center (CCC) und Universitäten. Im Rahmen der Wilko Weichert Young Scientist Academy unterstützt das BZKF junge Forschende dabei, eigene Forschungsvorhaben weiterzuentwickeln, sich fachlich auszutauschen und ein wissenschaftliches Netzwerk aufzubauen.</p>
<h3><span>Weitere Informationen:</span></h3>
<p>PD Dr. Gloria Lutzny-Geier&nbsp;<br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8ejmpgy,jsrxlw+ecgcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">gloria.lutzny-geier(at)uk-erlangen.de</a></p>
<p>Dr. Laura Wormser<br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8jyspy,umpkqcpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">laura.wormser(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>CCC Erlangen-EMN</category>
                            
                                <category>Medizin 1</category>
                            
                                <category>Medizin 5</category>
                            
                                <category>Medizinische Fakultät</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 08:57:54 +0200</pubDate>
                        <title>15 Jahre Onkologisches Zentrum Erlangen</title>
                        <link>https://www.tumorzentrum.uk-erlangen.de/aktuelles/nachrichten/detail/15-jahre-onkologisches-zentrum-erlangen/</link>
                        <description>Zwei Tage im Zeichen der Qualitätssicherung: Am 8. und 9. Oktober 2026 fand am Onkologischen Zentrum (ONZ) des Uniklinikums Erlangen das Audit der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) statt. Dabei wurden die Strukturen, Abläufe und Qualitätsstandards der onkologischen Versorgung überprüft. Im Anschluss an das Audit feierte das ONZ sein 15-jähriges Bestehen. Außerdem wurde die Leitung an eine neue Doppelspitze übergeben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 15 Jahren steht das Onkologische Zentrum Erlangen für die fachübergreifende Zusammenarbeit in der Krebsmedizin am Uniklinikum. Heute vereint es 21 zertifizierte Organkrebszentren und bündelt die Expertise zahlreicher medizinischer Fachrichtungen. Gemeinsames Ziel ist es, Patientinnen und Patienten in jedem Krankheitsstadium eine individuelle und bedarfsgerechte Diagnostik, Therapie und Pflege zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Zertifizierung als Qualitätsmerkmal für die Behandlung</strong></p>
<p>Ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft ist die Grundlage für die Struktur des Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN und die erfolgreiche Zusammenarbeit in den bayernweiten und deutschlandweiten onkologischen Verbünden wie CCC WERA, NCT WERA und dem Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZKF).</p>
<p>Für Patientinnen und Patienten bedeutet das konkret, dass sie an einem zertifizierten Zentrum sicher sein können, eine Behandlung nach modernsten Qualitätsstandards zu erhalten.</p>
<p><strong>Prof. Sarina Müller und Prof. Marco Kesting übernehmen die Sprecherrolle</strong></p>
<p>Ein besonderer Moment der Jubiläumsfeier war die Übergabe der Sprecherrolle des Onkologischen Zentrums. Prof. Dr. med. Bernd Wullich, Direktor der Urologischen Klinik, übergab den symbolischen Staffelstab an seine Nachfolgerin und seinen Nachfolger: Prof. Dr. med. Sarina Müller, Direktorin der HNO-Klinik, und Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Marco Kesting, Direktor der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgischen Klinik.&nbsp;</p>
<p>Prof. Matthias W. Beckmann, Direktor der Frauenklinik und des Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN, bleibt stellvertretender Sprecher.</p>
<p>Prof. Wullich hatte die Sprecherrolle im Jahr 2023 von Prof. Andreas Mackensen übernommen. Seitdem betreute er zahlreiche Erst- und Rezertifizierungen der Organkrebszentren.</p>
<p>Mit dem erfolgreichen Abschluss des Audits, dem 15-jährigen Jubiläum und dem Wechsel an der Leitungsspitze beginnt für das Onkologische Zentrum Erlangen ein neues Kapitel. Es baut auf gemeinsamer medizinischer Expertise auf und verfolgt weiterhin das Ziel, die onkologische Versorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>CCC Erlangen-EMN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 09:51:19 +0200</pubDate>
                        <title>AngImTeam – Angehörige im Team besser begleiten</title>
                        <link>https://www.tumorzentrum.uk-erlangen.de/aktuelles/nachrichten/detail/angimteam-angehoerige-im-team-besser-begleiten/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen verbringen ihre letzte Lebensphase im Krankenhaus – für Angehörige oft eine emotional sehr belastende Zeit. Gleichzeitig stehen Stationsteams im Krankenhaus vor der Herausforderung, Angehörige in dieser Situation professionell und einfühlsam zu unterstützen.</p>
<p>Hier setzt <strong>AngImTeam</strong> an: eine standardisierte, kompakte Schulung für Stationsteams in Krankenhäusern des CCC-Verbunds, WERA und des peripheren Verbunds.&nbsp;</p>
<p>Die Schulung vermittelt in 90 Minuten praxisnahes Wissen, stärkt Kommunikationskompetenzen, fördert Sicherheit im Umgang mit Angehörigen und lädt zur Reflexion der eigenen Haltung zu Sterben und Tod ein.</p>
<p>Die Studie untersucht mit insgesamt 50 Stationen an vier Universitätsklinika, wie wirksam die Schulung ist und welche Faktoren ihre Umsetzung im Alltag erleichtern oder erschweren. Gefördert wird das Projekt von der <strong>Deutschen Krebshilfe</strong>.</p>
<p><strong>Einladung zur Teilnahme</strong></p>
<p>Wir suchen Stationsteams, die an der AngImTeam-Studie teilnehmen!&nbsp;<br>Die Schulung bietet Ihrem Team die Möglichkeit, Fähigkeiten im Umgang mit Angehörigen sterbenskranker Menschen zu stärken und die interprofessionelle Zusammenarbeit zu fördern.</p>
<p>Auch Stationsteams im Krankenhauskontext außerhalb des Uniklinikums sind willkommen.</p>
<p>Die Termine für die Schulung werden mit Ihnen individuell vereinbart und finden frühestens Herbst 2026 statt. Es sollten mindestens 8 Mitglieder aus zwei verschiedenen Berufsgruppen (z.B. Medizin, Pflege) aus dem Stationsteam teilnehmen. Vor und nach der Schulung beantworten die Teilnehmenden einen Fragebogen (max. 30 Minuten).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Ihre Station teilnehmen möchte oder Sie weitere Informationen wünschen.&nbsp;</strong></p>
<p class="block block-phone"><a href="tel:091318542558" class="link link-phone">09131 85-42558&nbsp;</a></p>
<p>oder per Mail an <a href="#" data-mailto-token="kygjrm8lybhy,zcpecpYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">nadja.berger(at)uk-erlangen.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.palliativmedizin.uk-erlangen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/angimteam/" target="_blank" class="link link-external">AngImTeam - Verbesserung der Mitbetreuung der Angehörigen sterbenskranker Menschen im Krankenhaus - Palliativmedizin | Uniklinikum Erlangen</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>CCC Erlangen-EMN</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 12:22:45 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam stark in der Zell- und Gentherapie</title>
                        <link>https://www.tumorzentrum.uk-erlangen.de/aktuelles/nachrichten/detail/gemeinsam-stark-in-der-zell-und-gentherapie/</link>
                        <description>Zelluläre Immuntherapien sind hochmoderne, personalisierte Behandlungsansätze: Körpereigene Abwehrzellen werden so modifiziert, dass sie therapeutisch relevante Zielstrukturen präzise erkennen und beeinflussen bzw. eliminieren können. CAR-T-Zellen, regulatorische T-Zellen (Tregs) und dendritische Zellen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Auf all diesen Gebieten haben klinisch forschende Ärztinnen und Ärzte des Uniklinikums Erlangen mit ihren innovativen Ansätzen ganz neue Wege beschritten. Diese Expertise vereint sich nun unter dem Dach des neu gegründeten interdisziplinären Zentrums für Zell- und Gentherapie (iZGE) im Deutschen Zentrum Immuntherapie des Uniklinikums Erlangen. „Zell- und Gentherapien werden die Medizin der kommenden Jahrzehnte entscheidend prägen“, sagt Koordinator Prof. Dr. Fabian Müller, Leiter der CAR-T-Zell-Einheit und geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie. „Mit unserem gemeinsamen neuen Zentrum schaffen wir die organisatorischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen, damit Erlangen diese Entwicklung weiterhin aktiv mitgestaltet – zum Nutzen unserer Patientinnen und Patienten und mit internationaler Strahlkraft.“ Am iZGE sind unter Koordination der Medizinischen Klinik 5 auch die Hautklinik, die Medizinische Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, die Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie, die Fachabteilung Onkologie und Hämatologie der Kinder- und Jugendklinik sowie die Neurologische Klinik des Uniklinikums Erlangen beteiligt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schwerpunkte des Zentrums sind die klinische Versorgung der Patientinnen und Patienten mit innovativen zellbasierten Immuntherapien, die zertifizierte Herstellung der Zelltherapeutika und die Weiterentwicklung dieser Therapien in Forschung und Lehre. Gemeinsames Ziel der beteiligten Einrichtungen des Uniklinikums Erlangen ist es, klinisch-wissenschaftliche Spitzenleistungen zu vereinen und neue Maßstäbe in der patientennahen Zelltherapie zu setzen. Unter dem Dach des iZGE, das eine weitere Brücke schlägt zwischen dem Deutschen Zentrum Immuntherapie und dem Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN, können bestehende Synergien noch weiter gestärkt werden, beispielsweise hinsichtlich personeller und räumlicher Ressourcen, gemeinsamer wissenschaftlicher Verwertung, regulatorischer Beratung, Dokumentation oder IT-Infrastrukturen.</p>
<h3>CAR-T-Zellen, Tregs und dendritische Zellen</h3>
<p>Die heute am weitesten entwickelte Form der zellulären Immuntherapien ist die CAR-T-Zell-Therapie, kurz für „chimärer Antigen-Rezeptor“-T-Zell-Therapie. Dabei werden körpereigene Immunzellen (sog. T-Lymphozyten) der Patientin bzw. des Patienten genetisch so modifiziert, dass sie gezielt Zellen – beispielsweise Krebszellen oder fehlgeleitete Immunzellen – in der Patientin bzw. im Patienten eliminieren. „CAR-T-Zellen sind inzwischen als Standardtherapie in der Hämatologie fest etabliert“, erläutert Prof. Müller. „Am Uniklinikum Erlangen konnten wir mit CAR-T-Zellen in den vergangenen Jahren bahnbrechende Erfolge bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit chronischen Entzündungen sowie Autoimmunerkrankungen erzielen. Hier stehen wir am Anfang einer zukunftsweisenden Entwicklung und können mit unseren Erlanger Pionierleistungen entscheidend dazu beitragen, Patientinnen und Patienten mit diesen Erkrankungen weltweit zu helfen“, erläutert Prof. Dr. med. univ. Georg Schett, Direktor der Medizinischen Klinik 3.</p>
<p>Bei Autoimmunerkrankungen und chronischen Entzündungen setzen die Erlanger Expertinnen und Experten außerdem sogenannte regulatorische T-Zellen (Tregs) ein. Das sind spezialisierte Immunzellen, die als Bremse des Immunsystems fungieren, indem sie überschießende Reaktionen unterdrücken. Tregs werden aus dem Blut der Patientin bzw. des Patienten isoliert, im Labor angereichert, vermehrt und der erkrankten Person dann zurückgegeben, um das Gleichgewicht des Immunsystems wiederherzustellen. „In einer Studie zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen konnten wir mit diesen Zellen erste Erfolge erzielen“, so Prof. Dr. Markus F. Neurath, Direktor der Medizinischen Klinik 1. „Mit selbst hergestellten, mit Tumorantigenen beladenen dendritischen Zellen haben wir in den vergangenen Jahren viel Erfahrung mit der personalisierten autologen Immuntherapie von Melanompatientinnen und -patienten sammeln dürfen“, erläutert Prof. Dr. Carola Berking, Direktorin der Hautklinik. In aktuell laufenden klinischen Studien werden körpereigene T-Zellen gentechnisch so verändert, dass sie häufig vorkommende Tumorantigene (z. B. PRAME) erkennen und damit die Melanomzellen aufspüren und erkennen können.</p>
<h3>Vier Schwerpunkte: Klinik, Herstellung, Forschung und Lehre</h3>
<p>Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse zu innovativen Zelltherapien schneller in die Patientenversorgung zu überführen und Betroffenen mit entzündlichen, Autoimmun- und onkologischen Erkrankungen den Zugang zu diesen Therapien zu ermöglichen. Dazu werden im iZGE die Kompetenzen in klinischer Versorgung, Herstellung, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung gebündelt. In der Klinik sorgen interdisziplinäre Indikationsboards, standardisierte Behandlungsabläufe und eine strukturierte Langzeit-Nachsorge mit digitalen Angeboten für eine patientenorientierte und evidenzbasierte Versorgung über alle Behandlungsphasen hinweg. Besondere Expertise kann das Uniklinikum Erlangen bei der Herstellung individueller Zelltherapeutika in zertifizierten Reinraumlaboren vorweisen und erfüllt dabei alle Voraussetzungen für eine sichere Anwendung in Klinik und Forschung.</p>
<p>Die Erlanger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfolgen traditionell einen translationalen Ansatz und verbinden Grundlagenforschung mit klinischer Anwendung. Die erfolgreiche Entwicklung innovativer Zell- und Gentherapien basiert auf dem langjährigen gemeinsamen Forschungsschwerpunkt „Immunforschung“ des Uniklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Dies spiegelt sich auch in der Lehre und der Aus- und Weiterbildung wider: Neben internen Programmen für Studierende und Nachwuchskräfte gibt es auch ein entsprechendes Graduiertenkolleg, ein europäisches Austauschprogramm, kliniknahe Hospitationen und strukturierte Supervisionsmodelle.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Prof. Dr. Fabian Müller<br><a href="tel:091318535954" class="link link-phone">09131 85-35954</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8k3+ayprYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">m5-cart(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>Deutsches Zentrum Immuntherapie</category>
                            
                                <category>Hautklinik</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
                                <category>Medizin 1</category>
                            
                                <category>Medizin 3</category>
                            
                                <category>Medizin 5</category>
                            
                                <category>Neurologie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
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                        <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 12:09:07 +0200</pubDate>
                        <title>Weiterförderung als Onkologisches Spitzenzentrum</title>
                        <link>https://www.tumorzentrum.uk-erlangen.de/aktuelles/nachrichten/detail/weiterfoerderung-als-onkologisches-spitzenzentrum/</link>
                        <description>Die Stiftung Deutsche Krebshilfe hat den Förderantrag der Comprehensive Cancer Center Allianz Würzburg/Erlangen/Regensburg/Augsburg (CCC WERA) bewilligt und die Allianz erneut als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet. Nach positiver Begutachtung durch eine internationale Expertenkommission erteilten Vorstand und Stiftungsrat der Stiftung Deutsche Krebshilfe im Rahmen der elften Ausschreibungsrunde den Förderbescheid für den Zeitraum 2027 bis 2030.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3>Starke Impulse für Forschung und Versorgung</h3>
<p>Mit der erneuten Förderung zählt die CCC Allianz WERA weiterhin zu den bundesweit ausgezeichneten Onkologischen Spitzenzentren der Stiftung Deutsche Krebshilfe. Der Förderzeitraum beginnt am 1. Januar 2027 und umfasst für vier Jahre eine Fördersumme von mehr als sechs Millionen Euro. „Die erneute Förderung als Onkologisches Spitzenzentrum durch die Deutsche Krebshilfe ist ein starkes Signal und ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der CCC Allianz WERA. Sie unterstreicht die hohe wissenschaftliche und klinische Qualität der beteiligten Einrichtungen und schafft optimale Rahmenbedingungen für eine gemeinsam gestaltete, hervorragende Krebsmedizin in der Region“, sagt Prof. Dr. Tobias Pukrop, Direktor des CCC Ostbayern.</p>
<h3>Vernetzte Strukturen für eine bessere Patientenversorgung</h3>
<p>Die CCC Allianz WERA bündelt die onkologische Expertise der Universitätsklinika und Universitäten an den Standorten Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg. Ziel des Verbunds ist es, Krebsforschung und -versorgung standortübergreifend weiterzuentwickeln, innovative Therapien schneller in die klinische Anwendung zu bringen sowie Patientinnen und Patienten eine Versorgung nach höchsten Qualitätsstandards zu ermöglichen. Im neuen Förderzeitraum sollen die standortübergreifende Zusammenarbeit, gemeinsame Studienkonzepte sowie der Ausbau vernetzter Infrastrukturen weiter gestärkt werden. Schwerpunkte liegen dabei auf besonders zielgerichteten Behandlungsansätzen und der Überprüfung neuer, wirksamer Therapien im Rahmen klinischer Studien.</p>
<p>„Mit der Förderung können wir unsere gemeinsamen Infrastrukturen weiter stärken und die Verzahnung von Forschung und klinischer Anwendung gezielt ausbauen, um Patientinnen und Patienten den größtmöglichen Nutzen und einen schnellen Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Ralf Bargou, Direktor des CCC Mainfranken. Die nationale Förderung als Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) stellt zudem einen bedeutenden Standortvorteil für die Durchführung früher, klinischer Studien dar. „Zudem liegt uns auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses mit speziellen Ausbildungs- und Trainingsprogrammen am Herzen“, so Prof. Bargou.</p>
<p>Eine weitere Stärke von WERA ist die multidisziplinäre Patientenversorgung in den zertifizierten Onkologischen Zentren aller vier Standorte. Dazu zählen auch die personalisierte und digitale Onkologie, Psychoonkologie, Palliativmedizin sowie weitere Supportiv-Angebote. „Die multidisziplinäre Behandlung, moderne IT-Strukturen und eine verlässliche Tumordokumentation sind entscheidend für eine hochwertige onkologische Versorgung. Genau hier werden wir in den kommenden Jahren unsere Stärken weiter ausbauen“, sagt Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Direktor des CCC Erlangen-EMN.</p>
<h3>Forschung vorantreiben, Netzwerke stärken, Patienten befähigen</h3>
<p>„Das Forschungsprofil der CCC Allianz WERA baut auf exzellenten Forschungsstrukturen und klaren Schwerpunkten an allen vier Standorten auf. Durch gemeinsame Forschung entstehen Synergien, die Innovationen fördern und die Versorgung nachhaltig verbessern“, erklärt Prof. Dr. Martin Trepel, Direktor des CCC Augsburg. Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen Krebsimmuntherapie, Tumorheterogenität und Target-Identifikation, lokale Therapien, Theranostik und Bildgebung sowie Versorgungsforschung.</p>
<p>Ein weiterer Fokus der Allianz liegt auf dem Ausbau des regionalen Versorgungs- und Studiennetzwerks. Durch gezielte Outreach-Aktivitäten und die stärkere Einbindung kooperierender Zentren sollen insbesondere Patientinnen und Patienten in ländlichen Regionen einen besseren Zugang zu klinischen Studien und onkologischer Spitzenmedizin erhalten. „Wir werden das regionale Netzwerk weiter koordinieren und ausbauen sowie kooperierende Zentren stärker in klinische Studien einbinden, um für Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum den Zugang zu onkologischer Spitzenmedizin und klinischen Studien zu verbessern“, erläutert Prof. Pukrop. Auch die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen sowie die Stärkung von Patientinnen und Patienten durch umfassende Informationsprogramme und deren Einbindung in Entscheidungsprozesse sind zentrale Bestandteile der Allianzstrategie.</p>
<h3>Über die CCC Allianz WERA</h3>
<p>Die CCC Allianz WERA ist ein Zusammenschluss der Comprehensive Cancer Center an den Standorten Würzburg, Erlangen, Regensburg und Augsburg mit ihren jeweiligen Universitätsklinika und Universitäten. Ziel ist es, strukturierte Krebsmedizin und Krebsforschung in (inter-)nationalen Forschungsnetzwerken weiterzuentwickeln und Spitzenmedizin zum Wohle der Patientinnen und Patienten bereitzustellen. Darüber hinaus sieht sich die Allianz in der Verantwortung, mehr als acht Millionen Menschen in ihrem Einzugsgebiet mit exzellenter onkologischer Versorgung zu erreichen. Strukturen des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) WERA sind in die Allianz integriert.</p>
<h3>Über die Stiftung Deutsche Krebshilfe</h3>
<p>Die Stiftung Deutsche Krebshilfe fördert mit dem Programm „Onkologische Spitzenzentren“ ausgewählte Krebszentren in Deutschland, um eine qualitativ hochwertige, interdisziplinäre Versorgung und exzellente Forschung zu sichern. „Mit den von ihr initiierten und geförderten Comprehensive Cancer Center hat die Deutsche Krebshilfe ein europaweit einzigartiges Netzwerk der onkologischen Spitzenmedizin geschaffen. Die stetige Weiterentwicklung der Zentren bringt uns dem Ziel immer näher, dass alle Menschen mit Krebs in Deutschland von der Expertise der Spitzenzentren profitieren – unabhängig davon, wo sie behandelt werden. Dafür tragen die CCCs ihr Wissen und ihre Innovationen in die jeweiligen Regionen und stärken so die Krebsversorgung auch an anderen Kliniken und Facharztpraxen“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstand Stiftung Deutsche Krebshilfe.</p>
<p><i>Quelle: CCC WERA vom 04.08.2026</i></p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p>Annette Popp<br><a href="tel:093120135864" class="link link-phone">0931 201-35864</a><br><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8nmnn_y1Ysiu,bc" data-mailto-vector="-2" class="link link-mail">popp_a3(at)ukw.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Uniklinikum</category>
                            
                                <category>CCC Erlangen-EMN</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 11:16:51 +0200</pubDate>
                        <title>Pathologie und Translationale Immunologie an Bord</title>
                        <link>https://www.tumorzentrum.uk-erlangen.de/aktuelles/nachrichten/detail/pathologie-und-translationale-immunologie-an-bord/</link>
                        <description>Das Deutsche Zentrum Immuntherapie des Uniklinikums Erlangen hat Verstärkung bekommen: Seit Juli bringen nun auch die Spezialistinnen und Spezialisten des Pathologischen Instituts sowie der Translational-Immunologischen Abteilung ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein. Somit bündeln inzwischen 20 Einrichtungen des Uniklinikums Erlangen ihre Expertise, um Menschen mit akuten oder chronischen entzündlichen, autoimmunen und onkologischen Erkrankungen zu behandeln. Über Fachdisziplinen und Berufsgruppen hinweg arbeiten alle Beteiligten gemeinsam an innovativen immuntherapeutischen Therapiekonzepten, die individuell an die Patientinnen und Patienten angepasst werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Pathologie – insbesondere die Professur für Translationale Immunpathologie (Else Kröner Clinician Scientist Professur)</strong> – wird die Ziele des DZI durch ihre gewebebasierte Perspektive ergänzen. Hierzu zählen insbesondere die immunpathologische Diagnostik, die Bestimmung prädiktiver Immunbiomarker für immunonkologische Therapien sowie das gewebebasierte Immunmonitoring bei chronisch-entzündlichen und autoimmunologischen Erkrankungen unter innovativen Immuntherapien wie den zellbasierten Immuntherapien. Indem sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pathologie künftig am Entzündungsboard beteiligen, profitiert das DZI darüber hinaus von deren Outreach- und Fortbildungsaktivitäten sowie deren Engagement in der Ausbildung und Betreuung von Clinician Scientists und Medical Scientists.</p>
<p><strong>Die Translationale Immunologie</strong> erforscht die Rolle von B-Zellen und Autoantikörpern bei Autoimmunerkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter sowie während der Schwangerschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Identifizierung und Charakterisierung krankheitsrelevanter Autoantikörper sowie auf der Untersuchung, wie Immuntherapien B-Zell-Antworten und Autoantikörper-Repertoires beeinflussen. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu bei, die zugrunde liegenden Mechanismen von Autoimmunerkrankungen aufzuklären, neue Krankheitsbilder zu erkennen und zu charakterisieren sowie die Diagnostik, das Monitoring und die Behandlung dieser Erkrankungen zu verbessern.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>DZI-Geschäftsstelle</p>
<p>Tel.: 09131 85-44944</p>
<p><a href="#" data-mailto-token="kygjrm8bxg+jcgrsleYsi+cpjylecl,bc" data-mailto-vector="-2">dzi-leitung(at)uk-erlangen.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Chirurgie</category>
                            
                                <category>Deutsches Zentrum Immuntherapie</category>
                            
                                <category>Frauenklinik</category>
                            
                                <category>Hautklinik</category>
                            
                                <category>Kinderklinik</category>
                            
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                                <category>Medizin 3</category>
                            
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                                <category>Medizin 5</category>
                            
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                                <category>Neurochirurgie</category>
                            
                                <category>Neurologie</category>
                            
                                <category>Pathologie</category>
                            
                                <category>Radiologie</category>
                            
                                <category>Stammzellbiologie</category>
                            
                                <category>Strahlenklinik</category>
                            
                                <category>Translationale Immunologie</category>
                            
                                <category>Unfallchirurgie-Orthopädie</category>
                            
                                <category>Urologie</category>
                            
                        
                        
                            
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